Als «Narrenpiel aus dem Nichts» begann der Dadaismus 1916 im Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse 1 in Zürich. Fast ein Jahrhundert später wurde am selben Ort das Cabaret Voltaire als zeitgenössischer Kulturort wieder eröffnet. Das radikale architektonische Konzept für den neuen Betrieb lieferten die Zürcher Architekten Rossetti+Wyss. Ihr Projekt setzt klare Einbauten in die Durchgangsräume und spielt die vier Haupträume im vorgefundenen Zustand frei. Durch das «Rohbelassen» der Veranstaltungsräume öffnet sich ein unerwartetes Spektrum an Bespielungs- und Eingriffsmöglichkeiten.

Die Publikation geht auf die Bedeutung des Orts für die Dada-Bewegung und dessen Geschichte und Rezeption ein, spricht die Problematik einer nicht mystifizierenden, zeitgenössischen Nutzung an und dokumentiert anhand von zahlreichen Bildern den Eingriff von Rossetti + Wyss. Die architektonischen Aufnahmen des Projekts stammen von Lorenz Bettler.


Cabaret Voltaire, Dada – Zürich; Ein Eingriff von Rossetti+Wyss; 23 x 27 cm, gebunden; 116 Seiten; Abb. sw und farbig; Zürich 2004; ISBN-10 3-85676-152-7, ISBN-13 978-3-85676-152-3
CABARET VOLTAIRE, DADA-ZÜRICH, EIN EINGRIFF VON ROSSETTI+WYSS, GTA VERLAG, ZÜRICH
VERLAG:
gta Verlag, Zürich
KONZEPT:
Philippe Carrard, Marie-Anne Lerjen,
Natalie Rossetti, Mark Aurel Wyss
FOTOGRAFIE:
Lorenz Bettler, Maurice K. Grünig
GESTALTUNG:
Bernet & Schönenberger, Zürich
DRUCK:
Karl Schwegler AG, Zürich
INFOS:
www.gta.arch.ethz.ch